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DIE WILDE SUPPE


Die Neunkräutersuppe „die grüne Neune“ wird vielleicht so manchem ein Begriff sein. Natürlich kann man akribisch die neun Kräuter aussuchen und eine Suppe daraus kochen. Da Kochen allerdings kein Hexenwerk ist… (Nagut manchmal vielleicht doch… vor allem spasshalber!😉) und das Akribische beim Kochen und Backen leider auch nicht so meins ist, halte ich es da lieber pragmatisch. Ich nehme einfach das was gerade da ist! Vor allem deshalb, weil die Kräuter die in unserer Nähe wild wachsen meiner Meinung nach jene sind, die uns mit ihren Wirkungen unterstützen wollen. Sie gehen immer eine Verbindung mit uns ein. Wir haben nur verlernt darauf zu achten. Etwas das sich sehr gut beobachten lässt – natürlich nur, wenn man dem „Unkraut“ in seinem Garten nicht den Krieg erklärt hat. Und selbst das würde eigentlich schon sehr viel darüber aussagen… ;-)


In meiner Suppe ist diesmal recht viel Vogelmiere – die enthält viel Kieselsäure und ist vor allem für Haut, Haare, Nägel und unsere Essenz enorm wertvoll und wirkt vermutlich besser als jede Antifaltencreme. Natürlich sind auch Brennnesseln, Bärlauch, Knoblauchrauke, Löwenzahn, Giersch, Veilchen, Gundelrebe drinnen und weil es gerade da war – das Grün von dem wunderschönen Bio-Radieschenbund. Das Schöne an dieser Suppe ist, dass sie immer anders schmeckt, da auch die Kräuter nie in der gleichen Menge und Intensität verfügbar sind.


REZEPT


400 g Erdäpfel, geschält, gewürfelt

1 Zwiebel, geschält, gewürfelt

2 EL Olivenöl nativ

1 Schuss Weißwein

1,5 l Gemüsebrühe oder Wasser

2 – 3 Hand voll Wildkräuter

1 - 2 EL weißes Mandelmus

Zitronensaft, Ursalz


  • In einem Topf Olivenöl erhitzen. Zwiebel darin glasig schwitzen, Erdäpfel dazu. Mit Weißwein ablöschen und mit Brühe/Wasser aufgießen. Deckel aufsetzen und alles ca. 15 – 20 Minuten weich köcheln.

  • Kräuter grob schneiden und erst jetzt mit dem Mandelmus hinzufügen. Mit dem Mixstab fein pürieren. Mit Ursalz und falls nötig mit etwas Zitronensaft abschmecken. Sofort servieren.

  • Ich hab die Suppe mit einem selbstgemachten Essenzpulver bestreut. Man kann aber auch ganz klassisch Croutons oder geröstete Sonnenblumenkerne dazu reichen.



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