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BITTER SWEET SYMPHONY...



… ein etwas morbider, aber trotzdem wunderschöner Song über ein Leben, das nicht so optimal verlaufen ist. Trotzdem war es immer einer meiner Lieblingssongs, vor allem weil er musikalisch dieses Bitter-Süße so wunderbar widerspiegelt und einem direkt ins Herz (das tut der bittere Geschmack im übrigen auch) geht. Und sein wir uns mal ehrlich... das Leben verläuft doch wie alles auf dieser Erde in Zyklen und ist somit eigentlich immer etwas bitter und dann wieder süß. Sonst wäre es ja langweilig! ;-)


Dabei finde ich, dass Bitter nicht unbedingt schlecht ist. Vor allem, wenn ich an die Gallenblase denke. Die liebt den bitteren Geschmack! In der TCM wird sie als „der General“ unseres Körpers bezeichnet und steht für Klarheit, Mut und Entschlossenheit. Dieser General kann auch sehr unentspannt werden. Wenn das der Fall ist, dann ist man schnell reizbar, aggressiv und möglicherweise auch angespannt – körperlich wie emotional!


Da hilft oft akut eine Tasse Espresso um kurzfristig für Entspannung zu sorgen. Wir kennen doch alle den einen Menschen, den man vor der ersten Tasse Kaffee nicht anreden braucht, oder? Stimmt's Schwager? ;-)


Leider ist es in unserer Zeit so, dass viele Menschen Bitterstoffe nicht mehr wollen, da sie diese einfach nicht mehr gewohnt sind. Gemüse wurden so gezüchtet, dass Bitterstoffe kaum mehr vorhanden sind. Kaffee wird oft mit massenhaft Milch und Zucker getrunken, sodass er unserer Verdauung mehr zusetzt, als dass er sie unterstützt, die Bitterliköre sind allesamt aufgezuckert,…


Dabei gehören auch die bitteren Seiten des Lebens dazu, bieten sie uns doch, wenn wir bewusst hinschauen, immer die Möglichkeit dazuzulernen und über uns hinauszuwachsen. Bei der Ernährung ist es nichts anderes. Es sind genau diese bitteren Stoffe, die wir regelmäßig in kleinen feinen Mengen in unsere Ernährung integrieren sollten. Sie wirken entgiftend, verdauungsfördernd und helfen auch gegen Heißhungerattacken auf Süßes. Außerdem gibt es nichts Wirksameres nach einem üppigeren Essen, als einen Schluck Bitterschnaps – natürlich ungesüßt!


Da ist der Schwedenbitter nach Maria Treben für mich persönlich die beste Wahl! Im Flachmann immer in meiner Handtasche und vielseitig einsetzbar – auch bei Verletzungen unterwegs super praktisch. Wem der Flachmann (Es kann dadurch manchmal fälschlicherweise zu gesellschaftlichen Fehlinterpretationen kommen...) zu krass ist – es gibt auch Bittertropfen in netten Tropffläschchen! ;-) Die lassen sich wie der Schwedenbitter nach dem Essen tropfenweise in einem Schluck Wasser einnehmen.


In diesem Sinne… ein Hoch auf für unseren Mut und unsere Entschlossenheit! Slainté! :-)



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